Rübig: Europas Raumfahrt- und Automobilindustrie stärken

Utl.: ÖVP-Industriesprecher "Reindustrialisierung vorantreiben und Industriequote in der EU bis 2020 auf 20 Prozent erhöhen"

 

        Straßburg, 10. Dezember 2013 (ÖVP-PD) "Die Raumfahrt- und die Automobilindustrie müssen als Innovationsvorreiter und industrielles Rückgrat Europas massiv ausgebaucht werden. Wir müssen eine Reindustrialisierung in der EU vorantreiben und eine Industriequote von 20 Prozent in der EU bis zum Jahr 2020 erreichen", so Paul Rübig, Industriesprecher der ÖVP im EU-Parlament zur heutigen Abstimmung über den Aktionsplan "Cars2020" und die kommerzielle Nutzung des Raumfahrtprogramms Galileo. "Europa braucht neue Strategien für seine Industrie. Wir haben gesehen je mehr Industrie ein europäisches Land hat, desto besser ist es durch die Krise gekommen. Sowohl die Automobil- als auch die Raumfahrtindustrie haben Potential ein tragfähiges und anhaltendes Wirtschaftswachstum in Europa zu gewährleisten", so Rübig. 

 

        An der europäischen Automobilindustrie hängen laut Rübig direkt und indirekt etwa zwölf Millionen Arbeitsplätze. Die Branche tätigt mit etwa 30 Milliarden Euro pro Jahr die höchsten privaten Investitionen in Forschung und Innovation. "Die Automobilindustrie ist für Europa von strategischer Bedeutung. Auch zahlreiche österreichische Unternehmen, vor allem in ihrer Rolle als Zulieferer, hängen massiv von der Branche ab. Deshalb gibt es nur ein Motto: wir müssen heute noch handeln um Europas Industrie wettbewerbsfähig, hochtechnologisch, smart, innovativ, umweltfreundlich und rohstoffeffizient zu machen um Europas Wachstum zu sichern", so Rübig. 

 

        Die EU-Raumfahrtindustrie, speziell das Satellitennavigationsprogramm Galileo, könne Europa zum Innovationsvorreiter machen. "Langfristig kann Europa durch die kommerzielle Nutzung und neue Geschäftsmodelle mit Investitionen in neue Anwendungen rechnen, z.B. beim Luftverkehrsmanagement, in der Energieversorgung oder für Logistikunternehmen. Zusätzlich hilft es Europa, eine strategische Unabhängigkeit von anderen Kontinenten auszubauen", so Rübig. Der Europaabgeordnete bedauere aus diesem Grund besonders, dass bei den EU-Budgetverhandlungen für den Zeitraum 2014-2020 der Rotstift auch bei der Förderung und dem Ausbau der verschiedenen Programme der EU-Raumfahrtindustrie angesetzt wurde. 

 

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