Rübig: Nach Pariser Attentaten mehr EU-Geld für Integration von Flüchtlingen

EU-Budget 2016: Mehr Mittel für Flüchtlinge, Grenzsicherung und Integration / Rübig einziger Österreicher im Verhandlungsteam

Brüssel, 14. November 2015 (ÖVP-PD) In der Nacht auf Samstag haben sich die Verhandler von EU-Parlament und EU-Mitgliedstaaten nun doch auf den EU-Haushalt für das Jahr 2016 geeinigt. Dabei werden 1,5 Milliarden Euro für Notunterkünfte, Erstversorgung von Flüchtlingen und zur Grenzsicherung zur Verfügung gestellt. Außerdem sollen Mittel für die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen verwendet werden.****

"Die Attentate in Paris machen uns bewusst, dass Zusammenhalt und Solidarität wichtiger sind denn je. Besonders in der Bewältigung der Flüchtlingskrise ist Solidarität gefragt", so der ÖVP-Europaabgeordnete Paul Rübig, einziger Österreicher im Verhandlungsteam des EU-Parlaments.

"Wichtig ist es, nicht nur mehr Geld für das unmittelbare Krisenmanagement zur Verfügung zu stellen, sondern auch für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt und für Schlüsselprogramme wie COSME und Erasmus Plus, die bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise eine wichtige Rolle spielen sollten. Ich freue mich, dass bei den Mitgliedstaaten nun endlich Vernunft eingekehrt ist", so Rübig, der Haushaltssprecher der ÖVP im EU-Parlament ist.
 
Rübig begrüßt, dass sein Vorschlag zur Förderung von Selbständigkeit und Unternehmertum unter jungen Migranten umgesetzt wird. Neben Sprachkursen soll auch der Einsatz von Asylwerbern in lokalen Unternehmen und Organisationen gefördert werden.

"Die Flüchtlingskrise betrifft nicht nur die Sicherheits- und Entwicklungspolitik, sondern auch unsere Wettbewerbs- und Integrationspolitik. Mit meinem vorgeschlagenen Projekt haben österreichische Unternehmen, die Asylwerber für eine bestimmte Zeit beschäftigen, keine Mehrkosten und wir können unternehmerische Fähigkeiten bei jungen Migranten fördern. Davon profitieren beide Seiten", so der ÖVP-Europaabgeordnete.

Rückfragen:
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Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784,
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