Rübig zu 90-Tage-Roaming-Frist: "Wettbewerbsbremse"

ÖVP-Telekomsprecher fordert europaweiten Wettbewerb

Brüssel, 6. September 2016 (ÖVP-PD) Als "viel zu große Wettbewerbsbremse" bezeichnet der Telekomsprecher der ÖVP im Europäischen Parlament, Paul Rübig, die von der EU-Kommission vorgeschlagene 90-Tage-Frist, innerhalb derer Roaming in der EU kostenlos sein soll.

"In allen Wirtschaftsbereichen sind die Firmen internationalem Wettbewerb ausgesetzt. Das soll auch für den Telekombereich gelten. Davon profitieren alle EU Bürger", so Rübig heute in Brüssel.

Die 90-Tage-Frist ist für Rübig zwar zu kurz, dennoch sei das "Versprechen für Urlauber und Geschäftsreisende, dass die Roaminggebühren wegfallen, de facto erfüllt", so der EU-Abgeordnete.

"Europa braucht den digitalen Binnenmarkt, damit das beste Tarifangebot Europas auch für alle in Europa verfügbar ist. Dabei werde ich nicht locker lassen", so Rübig.

Die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene 90-Tage-Frist, wird in den kommenden Wochen im Europäischen Parlament diskutiert werden.

 

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