Rübig zu heutigen Roaming-Verhandlungen: Großhandelspreise unter Endkundentarifen deckeln

ÖVP will "Telefonieren und Surfen europaweit zu Heimatkonditionen"

Brüssel, 25. Jänner 2017 (ÖVP-PD) "Die Telekomminister der Mitgliedstaaten müssen heute beweisen, dass sie für die Bürger und nicht nur für die ehemals staatseigenen Telekomkonzerne arbeiten", so der Europaabgeordnete Paul Rübig zum heutigen Treffen der EU-Mitgliedstaaten.

Die Mitgliedstaaten legen heute ihre Verhandlungsposition fest, welche Kosten sich Telekomkonzerne maximal pro Gigabyte gegenseitig verrechnen dürfen. Mit dieser Verhandlungsposition gehen die Staaten in die Verhandlungen mit dem EU-Parlament, das weitere Preissenkungen will.

Rübig fordert eine Deckelung der Roamingpreise unter dem durchschnittlichen Endkundenpreis. "Derzeit liegt in der EU der durchschnittliche Preis für 1 Gigabyte Datenkommunikation für Endkunden bei 2,77 Euro. Es ist logisch, dass der Großhandelspreis unter dem Endkundentarif liegen muss. Die bisherigen Vorschläge der Mitgliedsaaten, die bis zu drei Mal höher liegen, vertreiben die Kunden noch mehr zur WLAN-Nutzung", so Rübig.

Rübig ist parlamentarischer Verhandler der Europäischen Volkspartei für das neue Gesetz, das die Verrechnungsmethoden der Telekomkonzerne untereinander regelt. 
"Die ÖVP bekennt sich klar zum beschlossenen Ende für überhöhte Roaming-Zusatzgebühren. Telefonieren und Surfen soll europaweit zu Heimatkonditionen möglich sein. Damit dies die Unternehmen auch umsetzen können, müssen jetzt aber auch die zuständigen Telekomminister der Mitgliedstaaten klar zu diesem Versprechen stehen", fordert Rübig.
        
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