Rübig: "EU-Japan-Abkommen ist gut für Österreich"

EU-Handelsauschuss stimmt zu. 80 Prozent aller Zölle fallen. KMU und Konsumenten profitieren.

Brüssel, 5. November 2018 (ÖVP-PD) "Das sind gute Nachrichten für die österreichischen KMU und Konsumenten", sagt Paul Rübig, Handelssprecher der ÖVP im Europaparlament zur heutigen Abstimmung über das EU-Japan-Wirtschaftsabkommen im Handelsausschuss des Europaparlaments. "Österreichische Unternehmen könnten ihre Exporte laut Prognosen um 2,2 Milliarden Euro oder fast 140 Prozent erhöhen, das bringt 5.000 neue Jobs im Land. Konsumenten profitieren von sinkenden Preisen und mehr Angebot bei den Importen aus Japan."

Der Handelsausschuss wird dem Europaparlament heute Nachmittag aller Voraussicht nach empfehlen, dem EU-Japan-Wirtschaftsabkommen zuzustimmen. "Mit dem neuen Abkommen werden 80 Prozent aller japanischen Zölle für europäische Firmen gestrichen, fast alle anderen deutlich gesenkt", sagt Rübig. "Europaweit rechnet die EU-Kommission durch das EU-Japan-Abkommen mit zusätzlichen Exporten in allen Branchen von mehr als 30 Prozent oder rund 131 Milliarden Euro. Das brächte 420.000 neue Jobs in Europa."

"Gerade in Zeiten, in denen sich zahlreiche Länder wirtschaftlicher Abschottung zuwenden und willkürliche Strafzölle einführen, ist es für Europa umso wichtiger, weltweit neue Exportmöglichkeiten zu erschließen. Das Handelsabkommen mit Japan trägt dazu bei, unseren heimischen Wirtschaftsstandort, unser Wirtschaftswachstum und unseren Wohlstand abzusichern", sagt Rübig. "Damit sorgen wir auch dafür, dass unsere europäischen Standards bei Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz global stärker respektiert werden, weil sie in unseren neuen internationalen Wirtschaftsabkommen dezidiert festgehalten werden."

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