Rübig: Fünf-Milliarden-Finanzspritze für Energieprojekte

 

Utl.: Heimische Energieunternehmen müssen diese Chance nutzen

 

Straßburg, 6. Mai 2009 (ÖVP-PD) "Rund 5,2 Milliarden Euro sind im EU-Topf heuer übergeblieben. Mit diesem Geld soll die europäische Wirtschaft jetzt rasch wieder angekurbelt werden - und zwar in zukunftsträchtige Energieprojekte", freut sich der ÖVP-Energiesprecher im Europäischen Parlament, Dr. Paul Rübig, über die hohe Zustimmung mit der diese EU-Finanzspritze heute im Plenum beschlossen wurde. "Dieses zusätzliche Geld soll kurzfristig dazu dienen die Wirtschaft durch sofortige Investitionen anzukurbeln und langfristig zu einer größeren Unabhängigkeit Europas im Energiebereich führen", so Rübig. ****

 

In Europa seien noch genügend Projekte im Bereich Energieinfrastruktur nicht realisiert worden.  "Kernpunkte sind vor allem die Förderungen von Gas- und Ölpipelines sowie Offshore Windparks. 1,7 Millionen Euro sollen somit in Vorhaben im Bereich Gas- und Stromverbindungsleitungen fließen, weitere 500 Millionen in Windenergieprojekte", informiert der Energie-Experte. Alle Fraktionen befürworteten die Idee, die Bestimmungen zu lockern, damit die nicht ausgeschöpften Mittel auf Alternativprojekte im Bereich Energieeffizienz, erneuerbare Energieträger und 'Smart Cities' umgeschichtet werden könnten. "Unser Vorschlag beinhaltet einen kompletten Energie-Mix. Österreich kann sich dabei auf voll auf seine Energieschwerpunkte konzentrieren. Ich erwarte mir, dass viele heimische Betriebe von diesen zusätzlichen Mitteln profitieren".

 

Die EU wird aber auch in Zukunft ihren erfolgreichen Energiekurs fortsetzten und auch der Bau der europäischen Gas-Pipeline Nabucco ist sichergestellt. "Sollte bis Ende 2010 das zur Verfügung stehende Geld nicht voll ausgeschöpft werden, so fließt es automatisch in neue Projekte im Bereich der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien", so Rübig abschließend.

 

Rückfragen:

Dr. Paul Rübig MEP, Tel.: +33-3-8817-5749 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

oder

Mag. Andrea Strasser, EVP-ED Pressedienst, Tel.: +32-473-311175 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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