Rübig: 147 Millionen EU-Bürger telefonieren ab 1. Juli noch günstiger am Handy

 

Utl.: Rübig setzte als Chefverhandler neue Roamingvergünstigungen durch

 

Brüssel, 30. Juni 2010 (ÖVP-PD) "Ab heute Mitternacht wird ein weiteres Kapitel der europäischen Erfolgsgeschichte aufgeschlagen. Die Gebühren für EU-Handytelefonate werden ein weiteres mal gesenkt und damit die Geldbörserl der Konsumenten spürbar entlastet. Die Tarifreduktionen bei aktiven abgehenden Roamingesprächen liegen bei 10 Prozent, bei passiven ankommenden Roaming bei mehr als 20 Prozent", freut sich der ehemalige Chefverhandler des Europaparlaments zur neuen europaweiten Roaming-Verordnung, Dr. Paul Rübig. ****

 

Aber auch beim Datenroaming gebe es wesentliche Verbesserungen für die Konsumenten und Unternehmer. Neben einer weiteren Reduktion des Großhandelstarifes, sorge die neue Roamingregelung auch für mehr Transparenz und bereite den ungeliebten Schockrechnungen ein Ende. "Ein neuer Schutzmechanismus sieht verpflichtende Warnhinweise und eine automatische Verbindungsunterbrechung bei Erreichen eines bestimmten Höchstbetrages durch die Mobilfunkbetreiber vor. In Österreich beträgt diese Grenze 60 Euro inklusive Umsatzsteuer, den Kunden steht jedoch frei einen höheren Betrag zu  wählen", informiert der Telekomexperte.

 

Das Europäische Parlament werde die Entwicklungen im Bereich des Datenroaming weiter genau beobachten. "Sollten die Mobilfunkbetreiber die Einsparungen auf Großhandelsebene nicht an die Konsumenten weitergeben, ist eine europäische Regelung der Gebühren für Datenroaming nicht ausgeschlossen", so Rübig.

 

Weiterhin Vorsicht sei bei Telefonaten und Datenroaming außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes geboten, zu diesem zählen die EU-27 und Norwegen, sowie Island und Lichtenstein. Ein vernünftiger Verbrauch und die Einholung von Tarifinformationen könnten Schockrechnungen verhindern, so Rübig, der gleichzeitig warnt: "Ein großer österreichischer Mobilfunkbetreiber hat die Gebühren für Anrufe von Ägypten nach Österreich um 75 Prozent erhöht. Ich fordere von den Betreibern faire und transparente Preise."

 

 

Rückfragen:

Dr. Paul Rübig MEP, Tel.: +32-2-284-5749 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Mag. Andrea Strasser, EVP-Pressestelle, Tel.: +32-473-311175 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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