Rübig: Europa 'energieunabhängig' machen

 

Utl.: Schwerpunkte setzen bei erneuerbaren Energieträgern und Energieeffizienz

 

Brüssel, 10. November 2010 (ÖVP-PD) "Ich begrüße die von EU-Energiekommissar Oettinger vorgestellte EU-Energiestrategie. Es ist an der Zeit, dass sich die Union von ihrer großen Abhängigkeit im Energiesektor löst. Das geht nur durch den gezielten Ausbau erneuerbarere Energieträger und Energieeffizienzmaßnahmen. Die neue Energiestrategie ist daher von großer Bedeutung", so ÖVP-Energiesprecher Dr. Paul Rübig.  "Nur durch gezielte Maßnahmen kann Europa einen funktionierenden Energiebinnenmarkt schaffen und Versorgungssicherheit garantieren." ****

 

Zu den erforderlichen strategischen Zielen gehöre der Übergang zu einem kohlenstoffarmen Energiesystem und Energieeffizienzmaßnahmen. "Dazu brauchen wir die Festlegung von Zielen um den Anteil von erneuerbaren Energieträgern und Biokraftstoffen am europäischen Energiemix weiter zu erhöhen", betont Rübig. Als europaweites Vorzeigeland gilt Österreich mit einem Anteil von annähernd dreißig Prozent der Erneuerbaren am Gesamtenergiemix. "Diesen konstant hohen Anteil haben wir vor allem der heimischen Wasserkraft mit ihren zahlreichen Pumpkraftspeicherwerken zu verdanken. Hier brauchen wir einen weiteren Ausbau. Im ländlichen Bereich soll zukünftig vor allem die Kraft-Wärme-Kopplung mit ihrem enormen Speicherpotential eine größere Rolle spielen. Auch in diesem Bereich soll Österreich eine Vorreiterrolle spielen und zu einem Musterschüler der EU werden", so Rübig weiter.

 

Auch sind kostengünstigere Maßnahmen erforderlich, mit denen die weitere Entwicklung und Modernisierung der gesamteuropäischen Energienetze und die Entwicklung kohlenstoffarmer Energiesysteme gefördert werden soll. "Wir brauchen mehr Synergieeffekte in der EU-Energiepolitik. Der klare politische Wille auf EU-Ebene ist da, vermehrte Anstrengungen in diesen Bereichen der Energiepolitik zu unternehmen. Nun gilt es auch entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Dazu gehört auch eine dementsprechende Anreizpolitik. Marktteilnehmer sollen sich zukünftig an den von der EU festgelegten Maßnahmen und Anreizen orientieren", so Rübig abschließend.

 

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