Rübig: Roaminggebühren sind ein Binnenmarkthindernis

 

 

Utl.: ÖVP-Telekomsprecher Rübig fordert im Ungarischen Parlament eine Annäherung der Telefonroaminggebühren in der EU

 

Brüssel, 2. Juni 2011 (ÖVP-PD) "Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren im EU-Ausland sind ein Hindernis für den Binnenmarkt in der EU", sagte der Telekomsprecher der ÖVP-Delegation im EU-Parlament Paul Rübig gestern im Ungarischen Parlament in Budapest. Ein Grundprinzip der EU sei, dass Bürger überall gleich behandelt werden, egal wo sie sind, so Rübig. Außerdem dürften die Innengrenzen der EU nicht dazu führen, dass für Bürger und Wirtschaft zusätzliche Kosten entstehen. "De facto ist dies beim Telefon-Roaming bisher anders. Roaming ist eine Diskriminierung von EU-Bürgern aus anderen Mitgliedstaaten", so Rübig. ****

 

 

Paul Rübig, der schon 2009 bei der sogenannten "Roaming II"-Verordnung Chefverhandler der EVP war, freut sich auf die neuen Vorschläge der Europäischen Kommission, die für den 22. Juni angekündigt sind. Rübig fordert eine Angleichung der Tarife für Sprachtelefonate, SMS und Datenroaming im EU-Ausland an die im Inland üblichen Endkundentarife bis 2015. "Beim Telefonieren darf es keine Rolle spielen, wo der Bürger sich gerade in der EU aufhält", so Rübig. Mit den Verordnungen "Roaming I" und  "Roaming II" wurden durch die EU Obergrenzen gegen Tarifmissbrauch für Sprachtelefonate und SMS im EU-Ausland festegelegt. Die jetzt erwartete "Roaming III"-Verordnung soll beim Handy-Internetsurfen im Ausland Missbrauchsgrenzen festlegen. "Telekomkommissarin Kroes hat meine volle Unterstützung für ihre neuen Vorschläge. Die Tage der großen Preisunterschiede in der EU sind gezählt", so Rübig.

 

 

Rübig sprach im Ungarischen Parlament in Budapest im Rahmen einer Veranstaltung der ausgehenden ungarischen EU-Ratspräsidentschaft.

 

 

 

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